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Anton-Günther-Gedenksteine


Nach unten zur Übersicht einiger Gedenksteine
Anläßlich des 60. Geburtstages Anton Günthers wurde 1936 der erste Gedenkstein in Gottesgab/Boží Dar errichtet. Bis auf diesen Stein sind alle anderen nach seinem Tod (29.04.1937) entstanden. Dies waren zuerst die Gedenksteine in Anton Günthers Heimat, dem böhmischen Erzgebirge.
Doch schon 1937-1942 errichtete man in Sachsen, dem größten Wirkungsfeld Anton Günthers, auf Anregung des Erzgebirgsvereines Gedenksteine, die es zum Teil heute noch gibt bzw. die erneuert wurden.
Auch während des 2.Weltkrieges wurde sich mancherorts um die Erhaltung der Gedenksteine gekümmert.
Eine Folge des 2.Weltkrieges war die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat-der Heimat Anton Günthers. Sie siedelten sich größtenteils im Westen Deutschlands an-so in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen-und auch in Österreich.
Nachdem sie dort neue Existenzen gegründet hatten, schufen sie in Erinnerung an ihre unvergessene Erzgebirgsheimat Gedenksteine für ihren Heimatdichter Anton Günther. In den Jahren 1981-1989 entstanden keine neuen Gedenksteine. Die Gründe hierfür mögen im westlichen Teil Deutschlands darin liegen, daß die Generation der Heimatvertriebenen ihre Gedenk- und Erinnerungsstätten in den Jahren zuvor bereits errichtet hatten und in der DDR das Gedenken an Anton Günther und sein Werk nicht erwünscht war. Sein Liedgut wurde aber im Rahmen des Möglichen von den Sängern des Erzgebirges und im Volk gepflegt.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfuhr Anton Günther im Erzgebirge eine wahre Auferstehung. So wurden alte Gedenksteine neu gestaltet und seit 1991 viele neue Anton-Günther-Gedenksteine errichtet.

All den Menschen, die oft unter größten Mühen und persönlichem Einsatz die Anton-Günther-Gedenksteine (nach meiner Erfassung sind es 43) schufen und weiter erhalten, möchte ich im Namen der Nachkommen Anton Günthers danken.

Oberwiesenthal im Juni 2004 Christine Pollmer
Hier finden Sie einige Bilder von Anton Günther Gedenksteinen
-Gedenksteine Stand 2011-